Rechnungskauf, oder doch einfach direkt bezahlen mit Apple Pay?

Apple Pay, PayPal, Google Pay sind unter anderem konforme Zahlmethoden, die schnell zum Kaufabschluss führen. Innerhalb von wenigen Tagen wird dann das Geld von euer Konto abgebucht und eure bestellte Ware kommt an. Es ist nur ärgerlich, wenn ihr mit eurem Produkt unzufrieden seid, da es beispielsweise einen Schaden auf seinem Weg genommen hat. Sofern ihr es zurückschickt, müsst ihr darüber hinaus sogar über Wochen auf euer Geld warten.

Nun findet ihr auf viele Onlineseiten die Möglichkeit auf Rechnung euer Produkt zu bestellen. Doch welchen Vorteil habt ihr davon und wie funktioniert es? Das Besondere bei einem Einkauf auf Rechnung ist, dass ihr erst später für eure Ware zahlt. Damit habt ihr die Chance euch erstmal zu vergewissern, ob das Produkt auch euren Vorstellungen entspricht. Schließlich könnt ihr es im Ernstfall zurückschicken und braucht nicht auf euer Geld zu warten. Auf der anderen Seite ist nicht jedem der Rechnungskauf gestattet. Wir erklären euch alles Wichtige, was ihr wissen müsst.

Sale-Einkauf
Sicher der Grund für die Beliebtheit des Onlinekaufes. Man findet häufig gute Angebote und man kann bestehende Preise miteinander bequem von zuhause aus vergleichen.

Kauf auf Rechnung auch als Neukunde möglich?

Euer SCHUFA-Score wird immer wichtiger, da er für fast jegliche finanzielle Geschäfte überprüft wird. So ist es nicht verwunderlich, dass sogar der Rechnungskauf euch nur gelingt, wenn euer Bonität hinreichend ist. Auch wenn bei einigen Onlinehändlern der Rechnungskauf beliebt ist, bleiben Unternehmen immer vorsichtig. So kommt es häufig vor, dass einige ihre Bestellung auf Rechnung angefordert haben, ihre Aufforderung aber nicht nachgekommen sind. Das führt zu mehr Arbeit für den Konzern und demzufolge auch dann Mehrkosten. Zur Vorbeugung eines solchen Falles bringt der Händler somit zuerst eure Identität in Erfahrung.

Schufa – Das Wichtigste in kurzen Sätzen

Schließlich tritt die Auskunftei im Spiel. Die unter uns am populärsten ist die Schufa. Dafür haben wir für euch unzählige Artikel schon vorbereitet. Für genauere Infos solltet ihr später auf die Links klicken. Die Schufa überprüft eure Kreditwürdigkeit und berechnet damit die Wahrscheinlichkeit, dass ihr einer Zahlung nicht nachkommt. Sie schützt hiermit euch vor Überschuldung und das Unternehmen vor Zahlungsverzug. Dazu überprüft die Auskunftei laufende Verträge, Alter, eure Schulden und gemahnte Zahlungen. Es kommt vor, dass euch die Schufa auch einen zu schlechten Bonitätswert gegeben hat. Für Onlinehändler eignet sich die Schufa als Partner hervorragend. Immerhin dämmt die Wirtschaftsauskunftei das Risiko eines Betrugs ein.

Was müsst ihr bei einem Onlinekauf auf Rechnung beachten?

Onlineshops haben es schwer euer Risiko angemessen zu bewerten ohne genaue Kenntnis über euer Vermögen und eurer Zahlungsmoral. Jedoch gibt es gewisse Signale, anhand derer der Händler versucht das Risiko zu kalkulieren. Nachfolgend listen wir auf, welche grundlegenden Bedingungen oftmals nötig sind, um überhaupt die Möglichkeit eines Rechnungskaufs nutzen zu können:

  1. Shop bietet Kauf auf Rechnung an
    Dieser Punkt ist sicherlich trivial – viele bedenken diesen Punkt jedoch nicht: Der Shop muss den Kauf auf Rechnung natürlich auch anbieten.
  2. Adresse in Deutschland vorhanden
    Hier sind Rechnungsadresse UND Lieferadresse gemeint.
  3. Volljährigkeit
    Wirtschaftsauskunfteien, wie die Schufa, sammeln Daten oft erst ab 18, weil bis dahin keine Verträge existieren (Mobilfunkvertrag, Internetflat, etc.)
Onlinekauf
Der Onlinekauf – in heutigen Zeiten, wo der E-Commerce so in uns prescht, sicher bei jedem beliebt.

Wie in vielen anderen Dingen gibt es auch für den Kauf auf Rechnung einige Voraussetzungen die ihr erfüllen müsst. Hier einmal eine Sammlung der wichtigsten Bedingungen:

Eine gute Selbstauskunft ist äußerst wichtig

Sie ist mitunter am wichtigsten beim kaufen auf Rechnung.
Die Bonität offenbart im Allgemeinen die finanzielle Zuverlässigkeit einer Person oder Firma. Dies bedeutet nichts anderes, als das der Shop prüft wie sehr ihr dazu bereit seid die anfallenden Kosten eurer Rechnung zu bezahlen. Geprüft wird dazu ob ihr ein festes Einkommen habt, ob ihr momentan arbeitet und ob ihr schon Schulden auf der Schufa habt. Die Schufa ist eine Art Gemeinschaft die eure Daten sammelt um eure Kreditwürdigkeit zu testen. Ob ihr selbst schon Schulden auf der Schufa habt könnt ihr jederzeit per Antrag prüfen. Näheres zur Schufa(Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) sowie zu den Möglichkeiten wie auch ihr eure Schufa Auskunft jederzeit anfordern könnt erfahrt ihr auf verschiedenen Seiten und Ratgebern im Internet.

Lieferadresse muss mit der Rechnungsadresse übereinstimmen

Die Lieferadresse ist die Adresse an die eure Lieferung geht, die Rechnungsadresse ist die Adresse an die eure Rechnung geht. Beim Ausfüllen eures Kaufformulars solltet ihr aufjedenfall in beiden Feldern dieselbe Adresse eingeben, da sich der Shop damit vor Betrug eurerseits schützen möchte. Vor allem wenn ihr Neukunde seid und per Rechnung zahlen wollt. Auch die Lieferung an Packstationen ist aus diesem Grund nicht möglich.

Der Rechnungskauf ist nur für volljährige gestattet

Um überhaupt online als Neukunde per Rechnung kaufen zu können müsst ihr im Regelfall 18 Jahre alt sein, da ihr erst ab diesem Alter voll geschäftsfähig seid.

Mit diesen Ratschlägen gelingt euch jeder Rechnungskauf

Nachfolgend findet ihr einige wertvolle Tipps, die eure Chance als Neukunde auf Rechnung einzukaufen, drastisch steigern können. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Leser nach Anwendung dieser Tipps tatsächlich bei ihrem gewählten Shop auch als Neukunde per Rechnung einkaufen konnten:

  1. Kein zu hoher Warenkorbwert – Als Neukunde kann man nicht erwarten E-Geräte für einige hundert Euro ohne Problem per Rechnung einkaufen zu können. Der Verlust für den Händler bei Nichtzahlung wäre einfach zu hoch.
  2. Neukunde ist Neukunde – trivial, aber wichtig: Stellt sicher, dass ihr kein zweites (möglicherweise sogar gesperrtes oder in Verzug geratenes) Konto beim Händler habt. Oftmals werden diese Daten abgeglichen und zur Risikobewertung herangezogen.
  3. Wohnort älter als drei Jahre – Habt ihr einen Wohnort, der nicht älter als 3 Jahre ist, so kann sich dieser Faktor negativ auf eure Bewertung auswirken. Leider lässt sich hier nicht viel ändern.
  4. Mindestens 21 Jahre – Diesem Punkt wird oftmals keinen Glauben geschenkt: Viele Leser sind der Meinung ab 18 sei man voll kreditfähig. Banken haben jedoch ihre ganz eigenen Regeln. Der Kauf auf Rechnung ist gewissermaßen ein Kredit (wenn auch oftmals zinslos). Mit 21 sind viele risikobewertende Institute der Meinung, der Kunde sei zurechnungsfähiger als noch mit 18. Viele Shops bewerten ähnlich, wenn auch nicht alle.
  5. Rechnungsadresse gleicht der Lieferadresse – Stellt sicher, dass Rechnungsadresse und Lieferadresse identisch sind. Viele Shops sichern sich auf diese Weise vor Betrügern ab, die auf Rechnung eines dritten Ware bestellen. Damit werden auch unbeteiligte Dritte geschützt (Stichwort: Identitätsklau).

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