Onlineshopping spart Zeit und Nerven. Statt stundenlang durch Einkaufspassagen zu laufen auf der Suche nach einem speziellen Produkt, ist der gewünschte Artikel in Onlineshops mit wenigen Klicks bestellt. Doch spätestens, wenn Ihr im virtuellen Warenkorb auf „Zur Kasse gehen“ klickt, stellt sich die Frage, welche Zahlungsmethode am sichersten ist. Zwischen neuartigen Systemen, die speziell für Geschäfte im Internet entwickelt wurden, stehen meist vor allem die drei klassischen Varianten, Lastschrift, Kreditkarte sowie der Kauf auf Rechnung zur Verfügung. Hier findet Ihr heraus, welche dieser drei Zahlungsmethoden beim Onlineshopping am ehesten zu empfehlen ist.

Lastschrift
Lastschrift ist eine der häufigsten Zahlungsarten im Internet

Lastschrift – Kontodaten weitergeben

Beim Kauf per Lastschrift werdet Ihr während des Bestellprozesses dazu aufgefordert Eure Kontodaten anzugeben, damit erteilt Ihr dem Händler eine Einzugsermächtigung. Der fällige Betrag wird anschließend innerhalb weniger Tage von dem angegebenen Bankkonto abgebucht. Ein großer Vorteil für Euch besteht darin, dass die Bestellung schnell versandfertig gemacht werden kann, sofern das genannte Konto gültig ist. Zudem habt Ihr innerhalb der EU die Möglichkeit innerhalb von acht Wochen eine Lastschriftrückgabe über die Bank durchführen zu lassen. Dadurch, dass Ihr Eure Kontodaten offen legen müsst, ist diese Methode jedoch nicht risikofrei. Sie sollte daher nur bei vertrauenswürdigen Händlern eingesetzt werden. Wenn Euer Konto einmal nicht ausreichend gedeckt ist, kann eine Lastschrift darüber hinaus zu hohen Rückstellungs- oder Mahngebühren seitens der Bank oder Händlers führen.

Kreditkartenzahlung
Kreditkarte ist bequem, aber sehr unsicher

Kreditkarte – Online unsicher

Die Bezahlung per Kreditkarte läuft nach einem ähnlichen Muster ab. Hierzu gebt Ihr bei der Bestellung die Daten der Karte, wie Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Sicherheitscode an. Der fällige Betrag erscheint anschließend auf Eurer Kreditkartenabrechnung. Auch hier ist ein schneller Versand möglich, da Ihr die Rechnung bereits mit dem Kauf beglichen habt. Oft ist dies die einzige auswählbare Zahlungsmethode für Neukunden. Seitens des Händlers habt Ihr mit dieser Methode keinerlei Mahnkosten zu befürchten. Jedoch ist hier ganz besonders darauf zu achten, dass die Daten nicht in falsche Hände gelangen. Eine Rückbuchung kann in solchen Fällen nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werden. Häufig ist das Geld jedoch weg.

Rechnungskauf

Bei einem Kauf auf Rechnung gebt Ihr während des Bestellprozesses keinerlei Bank- oder Kartendaten an. Nach der Bestellung wird die Ware schnell versandfertig gemacht und die Zahlungsanweisung findet Ihr dann in Eurem Paket. Anschließend habt Ihr 14 Tage Zeit um die Rechnung per Überweisung zu begleichen. Dadurch ist diese Methode vergleichsweise sicher. Um einen Kauf auf Rechnung tätigen zu können, wird im Vorfeld durch den Verkäufer zumeist eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Aus diesem Grund steht diese Methode häufig nur für Stammkunden oder Zweitbesteller zur Auswahl. Zusatzgebühren fallen beim Rechnungskauf meist nicht an. Sollte eine wiederholte Zahlungsaufforderung jedoch versäumt oder ignoriert werden, steht dem Händler das Recht hohe Mahngebühren einzufordern.

Fazit: Welche Zahlart soll ich wählen?

Die bei Weitem empfehlenswerteste Zahlungsmethode beim Einkaufen in Onlineshops ist zweifellos der Rechnungskauf. Im Gegensatz zu der Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte müsst Ihr dabei im Vorfeld keinerlei sensible Daten, wie Konto- oder Kreditkartennummern preisgeben. Zudem profitiert Ihr von dem auf 14 Tage verzögerten Zahlungsgziel. Wer die Bonitätsprüfung besteht und die Möglichkeit zum Kauf auf Rechnung hat, sollte auf jeden Fall von dieser vergleichsweise sicheren Zahlungsmethode Gebrauch machen.