Bequem per Lastschrift-Lastschriftkäufe im Überblick behalten
In Zeiten des virtuellen Geldes fällt es manchmal schwer, den Überblick über die eigenen Finanzen und Spielräume zu behalten, wenn ihr an der Supermarktkasse die Bankkarte für die Erteilung einer SEPA-Lastschrift gezückt, im Online-Shop das neue Outfit mit paypal beglichen habt und die Monatsmiete per SEPA-Dauerauftrag ebenfalls fällig ist. Der verantwortliche Umgang mit Papiergeld sollte wohl gelernt sein, bevor ihr die Plastikkarte zückt.

Nachteile des Lastschriftverfahrens und wie ihr sie umschifft

Ein Nachteil im Lastschriftverfahren ist, dass ihr den Zeitpunkt der Kontobelastung im Gegensatz zur Zahlung per Überweisung nicht selbst bestimmen könnt. Die Datenpreisgabe im Netz bietet ebenfalls Tücken, da bei Lastschriftbuchungen keine Anspruchsprüfung erfolgt und bei ausreichender Deckung der Abbuchungsauftrag durch die Bank ausgeführt wird.
Um den Kontenrahmen nicht zu überziehen, gibt es hier einige wertvolle Tipps, um die Haushaltskasse im Blick zu behalten:
– regelmäßige Überprüfung der giralen Geldbewegungen auf Kontoauszügen
– Aufstellung der wiederkehrenden Bankeinzüge
– Sicherstellung eines ausgeglichenen Kontos, damit Überziehungszinsen vermieden werden
aktueller Virenschutz an privaten Geräten, damit sensible Daten geschützt sind
Die Sparkassen bieten zum Beispiel sogenannte Kontowecker an, die euch per sms, eMail oder über die App jederzeit über Kontoaktivitäten informieren. Die Saldogrenzen können individuell hinterlegt werden, so dass ihr nicht unbemerkt in den Dispo rutscht.
Während ihr einer Lastschrift im Abbuchungsverfahren nicht widersprechen könnt, ist euch bei einer Einzugsermächtigungslastschrift oder SEPA-Basislastschrift bis zu acht Wochen nach Belastungsbuchung eine Widerspruchfrist eingeräumt.

Potenzielle Schuldenfallen und deren Vermeidung

Im Konsumrausch verliert ihr den Überblick über anstehende Lastschriften von Versandhauskäufen, Energiekosten, Handyanbieter und Co.. Gefährlich wird es, wenn ihr mit Ratenkäufen und Kreditaufnahmen die Zahlungsiele in die Zukunft schiebt und durch Verzinsungen in die Schuldenfalle tappt.
Ganz klassisch altmodisch bietet sich die Führung eines Haushaltsbuches an; hier gibt es mittlerweile auch Apps zur Erfassung der Finanzdaten. So behaltet ihr regelmäßig wiederkehrende und einmalige Lastschriften im Überblick und kommt nicht zur traurigen Erkenntnis, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist.