2018: Prepaid Karten – 5 Anbieter vorgestellt

Prepaid Kreditkarten – Lohnt sich eine Prepaid Karte?

Steht ihr gerade vor der Entscheidung, welche Kreditkarte zu euch passt? Die Wahl zwischen Visa oder Mastercard und den unterschiedlichen Anbietern, ist aufgrund der vielen Optionen nicht gerade leicht. Zudem gibt es Unterschiede bei den auszustellenden Banken. Wir haben in diesem Beitrag fünf solcher Anbieter aufgezählt.

Was ist eine Prepaid Karte?

Prepaid Karten unterscheiden sich von herkömmlichen Kreditkarten darin, dass sie vor der Verwendung aufgeladen werden müssen. Sie können nur verwendet werden, wenn noch Guthaben auf der Karte vorhanden ist. Aufgrund der Funktion auf Guthabenbasis, gibt es bei diesem Kartentyp für die Bank kein Ausfallrisiko. Sie werden deshalb, auch an Personen mit schwacher Bonität oder gar negativen Schufaeinträgen ausgegeben.

Hier erhaltet ihr ausführliche Informationen zu Prepaid Karten: Prepaid Kreditkarten

Vorgestellt: 5 Prepaid Kreditkarten Anbieter in Deutschland



Fidor Bank – Fidor Smartcard

Die Fidor Smartcard vereint EC Karte und MasterCard. Sie hat dauerhaft keine Grundgebühr. Kosten fallen lediglich an, wenn Ihr mehr als zweimal im Monat Bargeld mit der Karte abhebt.

Novum Bank – Money2Go Prepaid MasterCard

Die Money2Go Karte der Novum Bank kostet im ersten Jahr 9,95€ und ab dem zweiten Jahr 7,95€. Der Anbieter verlangt keine Schufa Auskunft und die MasterCard eignet sich deshalb für euch, wenn ihr einen negativen Schufaeintrag habt. Leider kostet es mindestens 4,95€ Bargeld abzuheben.

Wüstenrot Bank – Wüstenrot Visa Prepaid

Die Visa Karte ist für Personen bis 25 Jahre kostenlos, ältere Kunden zahlen pro Jahr 19€. Die Wüstenrot Bank verlangt von euch eine Schufaauskunft. Das Abheben von Bargeld ist mit dieser Kreditkarte pro Jahr 24 mal kostenfrei möglich.

BW-Bank – InsideCard

Die InsideCard der BW-Bank ist ebenfalls eine Visa Karte. Das besonders dieser Karte ist, dass du sie mit einem Wunschmotiv bestellen kannst. Die Gebühr pro Jahr beträgt 25€ und es erfolgt keine Schufaprüfung.

Viabuy – Prepaid MasterCard

Viabuy verlangt zur Beantragung keine Schufaauskunft. Die Jahresgebühr, die pauschal für drei Jahre bezahlt werden muss, beträgt 29,90€ Die Karte ist, im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzprodukten, hochgeprägt.

Die Vor- und Nachteile einer Prepaid Kreditkarte

  • Beantragung in den meisten Fällen ohne Einkommensnachweis und auch mit Schulden, negativer Schufa und als Student, Arbeitsloser oder Sozialhilfeempfänger
  • Weltweites Bezahlen möglich
  • Volle Kostenkontrolle
  • Neuverschuldung nicht möglich
  • Relativ hohe Grund- und Abhebegebühren
  • Lange Wartezeiten beim Geldaufladen

Fazit

Die oben gezeigten Karten lohnen sich für euch, wenn ihr immer die volle Kostenkontrolle über eure Ausgaben haben wollt. Außerdem ist eine Prepaidkarte für alle Personen gut geeignet, die eine normale Kreditkarte, aufgrund von Schulden, schlechter Bonität oder einem negativem Schufaeintrag nicht bekommen können. Sie bietet dieselben Vorteile einer normalen Kreditkarte, wie Bezahlung im Ausland oder im Internet, ohne die Risiken wie zum Beispiel Verschuldung und hohe Zinsen mit sich zu bringen. Leider gibt es auch geringe Einschränkungen, wie zum Beispiel einige Autovermieter, die die Zahlungslösung nicht zur Kautionshinterlegung akzeptieren.

VISA oder MASTERCARD